Symbolbild: Ein in eine dunkle Holztischplatte eingelassener Grill, auf dem dünne Fleischscheiben braten; daneben stehen kleine Keramikschalen mit Beilagen und eine Metallzange liegt auf dem Tisch.

Selber machen am Esstisch

Restaurant Kochen am Tisch Herten

Hot Pot, Korean BBQ, Teppanyaki, mongolischer Grill – vier Formate, die alle „Kochen am Tisch" heißen und doch drei verschiedene Abende sind. In Herten selbst ist keines davon zu belegen. Wir erklären die Unterschiede und nennen zehn Adressen im Umkreis, jede auf der Seite ihres eigenen Betriebs nachgeprüft.

Es ist der Abend, an dem niemand die Karte studieren muss, weil das Essen sowieso in der Tischmitte steht und drei Stunden dauert: Man sucht ein Restaurant, in dem man selbst kocht. Für Herten ist die ehrliche Antwort kurz – die Stadt hat gute Gastronomie, aber keinen Tisch mit Grill oder Topf darin. Die gute Nachricht ist die Lage: Herten liegt mittendrin. Recklinghausen, Marl und Gelsenkirchen grenzen direkt an, und was dort und im weiteren Ruhrgebiet steht, deckt jede Spielart des Formats ab. Du musst nur wissen, welche du eigentlich meinst – denn die vier Formen unterscheiden sich stärker, als die gemeinsame Überschrift vermuten lässt.

Erst das Ergebnis: In Herten selbst wirst du nicht fündig

Wir fangen mit dem Teil an, der dir eine Fahrt spart. Herten hat eine Reihe asiatischer Adressen – China Wok und China-Imbiß Tai-Pin an der Ewaldstraße, Saigon and More an der Kaiserstraße, Bep Viet an der Antoniusstraße, das Peking-Restaurant im Kaiserhof. Dazu kommt griechische und balkanische Grillgastronomie, etwa das Steakrestaurant Adria an der Herner Straße oder der Westerholt Grill an der Bahnhofstraße.

Bei keinem dieser Betriebe ließ sich ein Grill oder Kochtopf am Gasttisch belegen. Das ist kein Urteil über die Küche – dort wird gegrillt, nur eben hinten. Wer das Format sucht, bei dem er selbst dransitzt, fährt aus Herten heraus. Wie weit, hängt davon ab, welche Form du meinst. Und das ist die eigentliche Frage.

Was ist mit „Kochen am Tisch" eigentlich gemeint?

Der Begriff deckt vier Konzepte ab, die sich in einem entscheidenden Punkt unterscheiden: Wer hält das Werkzeug in der Hand?

  • Hot Pot (chinesisch, auch Feuertopf; japanisch Shabu Shabu): Auf dem Tisch steht ein Kocher mit einem Topf Brühe, oft geteilt in mild und scharf. Du bekommst rohes Fleisch, Fisch, Pilze, Gemüse, Nudeln und Teigtaschen und garst alles selbst, Stück für Stück, über den ganzen Abend.
  • Korean BBQ: Ein Grill ist in den Tisch eingelassen, meist mit Abzugsrohr darüber. Du grillst mariniertes Fleisch selbst, schneidest es mit der Schere klein und wickelst es in Salatblätter. Dazu kommen die kleinen Beilagen, Banchan, die nachgefüllt werden.
  • Teppanyaki: Eine große Stahlplatte, an der ein Koch steht und vor deinen Augen brät. Du sitzt davor und schaust zu. Das ist Vorführung, nicht Mitarbeit – ein wichtiger Unterschied, wenn du mit der Erwartung hinfährst, selbst etwas zu tun.
  • Mongolischer Grill: Der im Ruhrgebiet mit Abstand häufigste Fall. Du gehst mit einer Schale ans Büfett, legst dir Gemüse, Nudeln, Fleisch und Fisch zusammen, wählst eine Soße und gibst das Ganze einem Koch, der es auf einer großen heißen Platte fertigmacht. Du stellst zusammen, er kocht.

Dazu kommt, was in Deutschland als Raclette oder Fondue läuft: ein Gerät auf dem Tisch, Pfännchen oder Spieße, meist ein Winterangebot und meist auf Vorbestellung. Für Herten und Umgebung haben wir kein Restaurant mit einem laufenden Raclette- oder Fonduetisch belegen können – das ist hier, anders als im Alpenraum, kein eigenes Genre.

Die eine Frage vor der Reservierung: Willst du selbst kochen oder zusehen? Hot Pot und Korean BBQ heißt selbst. Teppanyaki und mongolischer Grill heißt zusehen. Beide Abende sind gut – aber sie sind nicht austauschbar, und die Enttäuschung entsteht fast immer an dieser Stelle.

Die zehn Adressen auf einen Blick

WoWelche FormWas es ausmacht
Gourmet Tempel
Rottstraße 6, Recklinghausen
Büfett mit mongolischem Grill die nächste Grilladresse östlich von Herten, im Stadtteil Hochlar
XIAO
Herzlia Allee 129, Marl
mongolischer Live-Grill großes Erlebnisbüfett mit Sushi-, Wok- und Dessertbar
Kikko
Südwall 15, Dorsten
kein Tischgrill japanisches All-you-can-eat, Bestellung per iPad am Tisch
Löwenpark Wok & Grill
Westerholter Straße 135, Gelsenkirchen
mongolischer Grill liegt in einer Parkanlage, eigener Parkplatz, Stadtteil Buer
Shi Mei – Asian Food Experience
Emscherstraße 12, Gelsenkirchen
Büfett, Zubereitung vor den Gästen großes Büfetthaus mit Sushi und À-la-carte-Teil
XIAO
Willy-Brandt-Allee 65, Gelsenkirchen
mongolischer Live-Grill gleiches Konzept wie Marl, kostenlose Parkplätze am Haus
Yaki Indoor BBQ
Mengederstraße 702, Dortmund
echter Tischgrill Lavasteingrill in jedem Tisch, du grillst Spieße selbst
Shabu Shabu
Kopstadtplatz 1, Essen
Hot Pot (nicht aus erster Hand belegt) mitten in der Essener Innenstadt
HotPot Haus
Sternbuschweg 1, Duisburg
Hot Pot eigene Seite erklärt das Format, eigene Karten für Veganer
XIAO
Castroper Hellweg 40, Bochum
mongolischer Live-Grill dritter Standort der Kette in Reichweite

Jede dieser Adressen steht so auf der eigenen Seite des Betriebs. Verzeichnisse und Zeitungen haben uns auf die Häuser gebracht, für die Anschrift zählt aber nur, was das Haus selbst schreibt. Wo eine Angabe nicht von dort stammt, steht es im Text dabei.

Im Vest: der Grill steht da, nur nicht an deinem Tisch

Gourmet Tempel · Rottstraße 6, Recklinghausen

Von Herten aus die naheliegendste Adresse. Das Haus sitzt im Recklinghäuser Stadtteil Hochlar, in einem früheren Supermarktgebäude – von außen unscheinbar, innen ein großer Saal. Die Karte führt chinesische, mongolische und japanische Gerichte nebeneinander, und die eigene Seite hat für den mongolischen Teil einen eigenen Menüpunkt.

Was dort nicht steht: wie der Grill abläuft. Ob du selbst an die Platte darfst oder ob ein Koch übernimmt, beschreibt der Betrieb auf seiner Seite nicht. Nach allem, was dieses Format sonst bedeutet, wird es Letzteres sein – aber wir behaupten es nicht. Wenn es dir darauf ankommt, frag bei der Reservierung.

XIAO · Herzlia Allee 129, Marl

Die Marler Adresse ist das, was man sich unter einem Erlebnisbüfett vorstellt: Salate, Fingerfood, Wok-Stationen, eine Sushi-Bar, eine Dessertbar – und mittendrin der Grill. Das Haus beschreibt ihn selbst als mongolischen Grill, bei dem die Speisen live vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Du suchst aus Gemüse, Pilzen, Fisch- und Fleischsorten und asiatischen Nudeln aus, dazu eine Hausmarinade, den Rest macht der Koch.

Das ist der Abend für eine größere Runde mit unterschiedlichen Ansprüchen: Wer nur Sushi will, bekommt Sushi, wer grillen lassen will, stellt sich an. Der Preis hängt an der Tageszeit, die Stufen stehen auf der Seite des Hauses.

Kikko · Südwall 15, Dorsten

Kikko steht hier, weil es oft falsch empfohlen wird. In mehreren Verzeichnissen ist bei diesem Haus von mongolischem Barbecue die Rede. Auf der eigenen Seite steht davon kein Wort: Kikko beschreibt sich als japanisches All-you-can-eat, bei dem du über zweieinhalb Stunden per iPad am Tisch nachbestellst – mittags bis zu acht, abends bis zu fünf Gerichte pro Bestellung. Nicht Aufgegessenes wird berechnet, auch das sagt der Betrieb selbst.

Ein gutes Konzept, aber ein anderes. Wenn du wegen eines Tischgrills nach Dorsten fährst, fährst du umsonst.

Direkt hinter der Stadtgrenze: Gelsenkirchen

Löwenpark Wok & Grill · Westerholter Straße 135, Gelsenkirchen

Von Herten-Westerholt aus die kürzeste Strecke zu einem Grillbüfett. Das Haus liegt in Gelsenkirchen-Buer mitten in einer Parkanlage und hat einen eigenen Parkplatz – für einen Abend zu sechst ist das mehr wert, als es klingt.

Der Ablauf steht klar auf der eigenen Seite und ist ein Musterbeispiel für das Format: Du stellst dir am Büfett Zutaten und Soßen zusammen, gibst die Schale dem Spezialitätenkoch, und der bringt dir das fertige Gericht an den Tisch. Also: selbst zusammenstellen, nicht selbst grillen. Neben dem Büfett mit Grill gibt es ein kleineres Büfett ohne Grillteil – wer wegen des Grills kommt, sollte auf die Bezeichnung achten.

Shi Mei – Asian Food Experience · Emscherstraße 12, Gelsenkirchen

Ein großes, ordentlich eingerichtetes Büfetthaus im Gelsenkirchener Norden. Der Betrieb beschreibt auf seiner Seite eine große Auswahl asiatischer Gerichte, die frisch und direkt vor den Augen der Gäste zubereitet werden, dazu Sushi und einen À-la-carte-Teil.

Was dort nicht steht: die Wörter Teppanyaki oder mongolisches Büfett. Beides taucht in Gastroverzeichnissen zu diesem Haus auf, teils mit dem Zusatz, die Grillstation laufe nur abends. Das kommt nicht vom Betrieb, deshalb geben wir es nicht als gesichert aus. Was gesichert ist: Hier wird sichtbar gekocht, und zwar von Köchen.

XIAO · Willy-Brandt-Allee 65, Gelsenkirchen

Dasselbe Konzept wie in Marl, nur näher an der Autobahn und mit, wie der Betrieb selbst schreibt, zahlreichen kostenlosen Parkplätzen direkt am Standort. Für eine Runde aus Herten ist es die Alternative, wenn in Marl nichts frei ist – die Kette fährt an allen Standorten dasselbe Büfett mit Live-Grill.

Wer wirklich selbst kochen will, fährt weiter

Alles bisher Genannte ist Grillen für dich. Wenn du das Werkzeug selbst in der Hand halten willst, wird der Kreis kleiner und der Weg länger.

Yaki Indoor BBQ · Mengederstraße 702, Dortmund

Das ist die Adresse, wenn es wirklich der eigene Tisch sein soll. Der Betrieb schreibt es unmissverständlich: An jedem Tisch ist ein Lavasteingrill angebracht, und die Gäste grillen ihre ausgesuchten Fleisch- und Fischstücke selbst an Spießen. Vom Büfett kommen Schwein, Pute, Lamm und Rind sowie Lachs, Sepia und Garnelen, dazu ein Salatbüfett mit Kreationen der modernen asiatischen Küche und hausgemachte Soßen.

Der Reiz des Konzepts ist das, was der Betrieb „Grillvergnügen unabhängig von der Witterung" nennt: ein Grillabend mit Freunden, nur im November und ohne dass jemand hinterher aufräumt. Das Haus liegt im Dortmunder Norden, Stadtteil Mengede – von Herten aus die weiteste Strecke in dieser Liste, die sich aber lohnt, wenn du genau das suchst und nicht ein Büfett mit Grillstation.

Rechne mit Zeit. Spieße einzeln auf einem Lavastein zu garen ist langsamer, als es klingt, und genau das ist der Punkt des Abends.

Shabu Shabu · Kopstadtplatz 1, Essen

Der Name ist die japanische Bezeichnung für das Garen hauchdünner Scheiben in siedender Brühe, und Gästeberichte beschreiben das Haus genau so: zwei Brühen im Topf auf dem Tisch, mild und scharf, dazu Fleisch, Fisch, Nudeln und Gemüse zum Selbstgaren.

Ehrlichkeitshalber: Auf der eigenen Seite des Betriebs steht davon nichts. Dort beschreibt sich das Haus als chinesische Küche mit hausgemachten Gerichten und aromatischen Fischgerichten, mit vegetarischen und veganen Angeboten. Die Adresse am Kopstadtplatz stammt von dort und ist gesichert; dass hier am Tisch im Topf gekocht wird, ist es nicht. Frag vorher, wenn du deswegen hinfährst.

HotPot Haus · Sternbuschweg 1, Duisburg

Das Haus in Duisburg-Neudorf führt das Format schon im Namen und erklärt es auf der eigenen Seite unter der Überschrift „Was ist HotPot". Angeboten werden asiatische und chinesische Küche und ein Büfett; eigene Karten für Veganer und Vegetarier nennt der Betrieb ausdrücklich – und das ist beim Hot Pot mehr als eine Randnotiz, weil die Brühe über alles entscheidet.

Duisburg ist von Herten aus die andere Richtung als Dortmund, aber für einen langen Abend mit einer größeren Gruppe die konsequentere Hot-Pot-Adresse.

XIAO · Castroper Hellweg 40, Bochum

Der dritte Standort derselben Kette, gleiche Machart, gleicher Live-Grill. Er steht hier vor allem für den Fall, dass du ohnehin in Bochum bist – eine eigene Fahrt aus Herten lohnt er nicht, solange Marl und Gelsenkirchen näher liegen.

Wie so ein Abend abläuft – und wie viel Zeit du brauchst

Die Formate teilen sich auch hier klar auf:

  • Büfett mit mongolischem Grill: Du gehst mehrfach los, wartest kurz an der Grillstation, isst zwischendurch Sushi und Salat. Das läuft in deinem Tempo und ist nach anderthalb bis zwei Stunden ein voller Abend.
  • Tischgrill: Du sitzt und machst. Drei Stunden sind hier keine Ausnahme, sondern der Normalfall – die Spieße brauchen ihre Zeit, und das Gespräch dazwischen ist der eigentliche Zweck.
  • Hot Pot: Am langsamsten von allen und am geselligsten. Die Brühe zieht über den Abend immer mehr Geschmack, das letzte Stück schmeckt anders als das erste. Wer nach vierzig Minuten satt sein will, ist hier falsch.

Bei den All-you-can-eat-Häusern gilt fast überall ein Zeitfenster – Kikko nennt zweieinhalb Stunden ausdrücklich – und eine Reste-Regel: Was bestellt und nicht gegessen wird, kann berechnet werden. Das ist keine Schikane, sondern die Bedingung dafür, dass es das Angebot überhaupt gibt. Lieber zweimal wenig nachlegen als einmal viel.

Für wen das taugt – Gruppen, Familien, Vegetarier

Gruppen sind die Zielgruppe schlechthin. Alle drei Formate funktionieren besser zu sechst als zu zweit, weil in der Tischmitte ohnehin geteilt wird und niemand auf sein Gericht warten muss.

Mit Kindern ist die Antwort geteilt. Das Büfett mit mongolischem Grill ist entspannt: Kinder suchen sich aus, was sie kennen, und das Fleisch kommt fertig. Tischgrill und Hot Pot heißen dagegen offenes Feuer beziehungsweise siedende Brühe in Armreichweite. Mit Grundschulkindern geht das mit Ansage gut, mit Kleinkindern ist es der falsche Tisch.

Vegetarisch und vegan ist beim Büfett unkompliziert – Gemüse, Nudeln, Tofu, Salat sind reichlich da; die Frage ist nur, ob dein Anteil auf derselben Platte landet wie das Fleisch. Beim Hot Pot entscheidet die Brühe, und die ist häufig auf Fleischbasis; das HotPot Haus in Duisburg nennt eigene Karten für Veganer und Vegetarier auf seiner Seite. Beim Tischgrill von Yaki liegt der Schwerpunkt erklärtermaßen auf Fleisch und Fisch, dazu kommt das Salatbüfett. Wenn ihr gemischt unterwegs seid, fragt vorher nach einer getrennten Brühe oder Grillfläche – das ist die Auskunft, die den Abend entscheidet.

Worauf du bei Buchung und Auswahl achten solltest

  • Frag nach dem Werkzeug, nicht nach der Küche. „Habt ihr einen Grill am Tisch?" bringt dich weiter als „Macht ihr Korean BBQ?". Die Begriffe werden in Verzeichnissen durcheinandergeworfen, die Frage nach dem Tisch nicht.
  • Reserviere. Tische mit eingebautem Grill oder Kocher gibt es in einem Haus nur begrenzt, und am Wochenende sind sie zuerst weg.
  • Zieh nichts Empfindliches an. Lavastein, Fettspritzer und Brühedampf hinterlassen Spuren, und der Geruch bleibt in Wolle.
  • Prüf Zeiten und Preise beim Betrieb selbst. Wir nennen hier bewusst weder Öffnungszeiten noch Telefonnummern: Beides veraltet schneller, als ein Artikel steht. Die eigene Seite jedes Hauses steht unten unter den Quellen.
  • Schau auf die Bezeichnung des Büfetts. Mehrere Häuser fahren ein kleineres Büfett ohne Grillteil und ein großes mit – wer den Grill will, muss das richtige nehmen.

Was hier fehlt

Vier Dinge, damit die Liste nicht mehr verspricht, als sie hält:

  • Öffnungszeiten und Telefonnummern stehen nirgends in diesem Artikel. Nicht, weil wir sie nicht hätten, sondern weil eine Zeit, die heute stimmt, in einem Jahr eine falsche Auskunft ist. Beides steht aktuell auf der Seite des jeweiligen Betriebs.
  • Preise ebenso wenig. Die Büfettpreise sind nach Tageszeit gestaffelt und ändern sich; wer plant, liest sie beim Haus selbst nach.
  • Drei Häuser fehlen, die hierhergehört hätten. Ein Feuertopf-Lokal in Essen und ein Chinarestaurant mit mongolischem Grill in Recklinghausen betreiben keine eigene Website. Ihre Adressen kursieren nur aus zweiter Hand, und eine Adresse aus zweiter Hand nehmen wir nicht auf. Ein drittes Haus in Dortmund, das Hot Pot und Grill kombiniert, hat unseren Abruf mit einer Sperre abgewiesen – das respektieren wir und lassen es weg.
  • Wir waren nicht dort. Dieser Artikel prüft Quellen, keine Tische. Ob der Lavasteingrill an deinem Platz heute Abend läuft, weiß nur, wer hingeht.

Drumherum

  • Restaurant mit Grill am Tisch Magdeburg – dasselbe Format, andere Stadt: zum Vergleich, wie dicht ein Angebot sein kann, wenn eine Großstadt es trägt.
  • All you can eat Restaurant Duisburg – dieselbe Ecke Nordrhein-Westfalens, und die Büfetthäuser überschneiden sich mit den Grilladressen von hier.
  • Chinesisches Restaurant mit Aquarium Bonn – noch ein Blick in die chinesische Gastronomie des Landes, diesmal nach der Einrichtung sortiert.
  • Restaurant mit Spielecke Osnabrück – für den Fall, dass die Kinder mitkommen und der Tischgrill deshalb ausfällt.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten, kurz und ohne Umwege.

Gibt es in Herten ein Restaurant, in dem man am Tisch selbst kocht?

Nach unserer Prüfung nicht. Die asiatischen Betriebe in Herten – unter anderem an der Ewaldstraße, der Kaiserstraße und der Antoniusstraße – sind Imbisse und kleine Restaurants ohne Tischgrill, die Grillhäuser der Stadt sind griechisch und balkanisch mit Küchengrill. Die nächstgelegene Adresse mit Grillstation ist der Gourmet Tempel an der Rottstraße 6 in Recklinghausen-Hochlar.

Wo kann man in der Nähe von Herten wirklich selbst am Tisch grillen?

Im Yaki Indoor BBQ, Mengederstraße 702 in Dortmund-Mengede. Der Betrieb beschreibt auf seiner eigenen Seite einen Lavasteingrill in jedem Tisch; die Gäste grillen ihre Fleisch- und Fischspieße selbst. Dazu gibt es ein BBQ-Büfett mit Schwein, Pute, Lamm, Rind, Lachs, Sepia und Garnelen, ein Salatbüfett und hausgemachte Soßen.

Was ist der Unterschied zwischen Hot Pot, Korean BBQ und mongolischem Grill?

Beim Hot Pot steht ein Topf mit siedender Brühe auf dem Tisch, in dem du Fleisch, Fisch, Gemüse und Nudeln selbst garst. Beim Korean BBQ ist ein Grill in den Tisch eingelassen, auf dem du mariniertes Fleisch selbst grillst. Beim mongolischen Grill stellst du dir am Büfett eine Schale zusammen, und ein Koch brät sie auf einer großen Platte fertig – du kochst also nicht selbst. Teppanyaki ist ebenfalls Zusehen: Ein Koch arbeitet an einer Stahlplatte vor den Gästen.

Wo gibt es Hot Pot im Ruhrgebiet in Reichweite von Herten?

Belegt ist das HotPot Haus am Sternbuschweg 1 in Duisburg-Neudorf, das das Format auf seiner eigenen Seite unter der Überschrift „Was ist HotPot" erklärt und eigene Karten für Veganer und Vegetarier nennt. Das Shabu Shabu am Kopstadtplatz 1 in Essen trägt den Begriff im Namen, beschreibt sich auf der eigenen Seite aber nur als chinesische Küche – dass dort am Tisch im Topf gekocht wird, konnten wir aus erster Hand nicht belegen.

Ist ein mongolischer Grill dasselbe wie Kochen am Tisch?

Nein, und das ist der häufigste Irrtum bei diesem Suchbegriff. Der Löwenpark Wok & Grill an der Westerholter Straße 135 in Gelsenkirchen beschreibt es selbst am klarsten: Du stellst dir am Büfett Zutaten und Soßen zusammen, gibst die Schale dem Spezialitätenkoch, und der bringt dir das fertige Gericht an den Tisch. Du stellst zusammen, gekocht wird für dich.

Eignet sich Kochen am Tisch für Kinder?

Beim Büfett mit mongolischem Grill ja – Kinder suchen sich aus, was sie kennen, und das Essen kommt fertig an den Tisch. Bei Tischgrill und Hot Pot liegt dagegen offenes Feuer beziehungsweise siedende Brühe in Armreichweite. Mit Grundschulkindern lässt sich das mit Ansage machen, mit Kleinkindern ist es der falsche Tisch.

Warum stehen in diesem Artikel keine Öffnungszeiten und Telefonnummern?

Weil beides schneller veraltet, als ein Artikel steht. Eine Zeit, die heute stimmt, ist in einem Jahr eine falsche Auskunft – und dann steht hier etwas Unwahres, das beim Schreiben richtig war. Name und Adresse reichen, um einen Betrieb zu finden; der aktuelle Stand steht auf der eigenen Seite des Hauses, und die ist unten bei den Quellen verlinkt.

Wie lange dauert so ein Abend?

Ein Büfett mit Grillstation ist nach anderthalb bis zwei Stunden ein voller Abend. Tischgrill und Hot Pot dauern eher drei Stunden, weil du Stück für Stück garst. Viele All-you-can-eat-Häuser setzen ein Zeitfenster – Kikko in Dorsten nennt zweieinhalb Stunden ausdrücklich – und berechnen, was bestellt und nicht gegessen wird.


Quellen

Alle überprüfbaren Angaben stammen aus diesen Quellen. Abrufdatum jeweils angegeben.

  1. Chinesische Restaurants in Herten, Westfalen – speisekarte.de , abgerufen am 15.09.2026
  2. Das KIKKO – All-you-can-eat, Südwall 15 Dorsten – Kikko Restaurant , abgerufen am 15.09.2026
  3. Gourmet Tempel Recklinghausen – Restaurant, Rottstraße 6 – Restaurant Gourmet Tempel , abgerufen am 15.09.2026
  4. HotPot Haus – Hotpot-Konzept und Anschrift Sternbuschweg 1 – HotPot Haus, Duisburg , abgerufen am 15.09.2026
  5. Japanische Restaurants in Recklinghausen – FreizeitMonster , abgerufen am 15.09.2026
  6. Löwenpark Wok & Grill – Büfett mit Grill und Spezialitätenkoch – Löwenpark Wok & Grill , abgerufen am 15.09.2026
  7. Löwenpark Wok & Grill – Impressum, Westerholter Straße 135 – W.H.X. GmbH , abgerufen am 15.09.2026
  8. Restaurants im Kreis Recklinghausen und in Bottrop – regiofreizeit.de – Kreis Recklinghausen , abgerufen am 15.09.2026
  9. Shabu Shabu Essen – Restaurant, Kopstadtplatz 1 – Shabu Shabu , abgerufen am 15.09.2026
  10. Shi Mei – Asian Food Experience, Emscherstraße 12 Gelsenkirchen – Shi Mei Restaurant , abgerufen am 15.09.2026
  11. XIAO – All you can: Konzept mit mongolischem Live-Grill – XIAO Restaurant , abgerufen am 15.09.2026
  12. XIAO Standort Bochum – Castroper Hellweg 40 – XIAO Restaurant , abgerufen am 15.09.2026
  13. XIAO Standort Gelsenkirchen – Willy-Brandt-Allee 65 – XIAO Restaurant , abgerufen am 15.09.2026
  14. XIAO Standort Marl – Herzlia Allee 129 – XIAO Restaurant , abgerufen am 15.09.2026
  15. Yaki Indoor BBQ – Kontakt, Mengederstraße 702 Dortmund – Yaki Indoor BBQ , abgerufen am 15.09.2026
  16. Yaki Indoor BBQ – Konzept: Lavasteingrill an jedem Tisch – Yaki Indoor BBQ , abgerufen am 15.09.2026
  17. Yaki Indoor BBQ im Restaurant-Check: Der Gast wird zum Chefkoch – Ruhr Nachrichten , abgerufen am 15.09.2026

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