Eine offene Küche entscheidet über einen Abend, bevor der erste Teller kommt: Man sieht, wer da kocht, man hört die Pfanne, und man merkt schnell, ob ein Haus sich gern zusehen lässt. Wer in Dortmund danach sucht, landet zuerst bei vier, fünf großen Namen – und fast alle davon haben inzwischen zu. Wir sind die Spuren einzeln durchgegangen und haben jede dort geprüft, wo sie zählt: auf der Seite des Betriebs selbst. Sechs Adressen bleiben übrig, dazu eine Reihe von Häusern, bei denen die Frage offen ist. Das ist weniger, als eine Stadt mit 600.000 Einwohnern erwarten lässt – aber es ist geprüft.
Was eine offene Küche im Gastraum konkret bedeutet
Der Begriff wird für vier ziemlich verschiedene Dinge benutzt, und das ist der Grund, warum eine Suche danach so oft enttäuscht. Wer weiß, welche Form er sucht, spart sich den halben Abend.
- Die tatsächlich offene Küche. Keine Wand, kein Glas. Man riecht und hört mit, man sieht die Handgriffe. Die ehrlichste Variante und die seltenste.
- Die gläserne Küche. Der Kochbereich ist durch eine Scheibe getrennt. Man sieht alles und hört nichts. In gehobenen Häusern die Regel, weil sie den Lärm draußen lässt.
- Der offene Ofen oder Grill. Keine komplette Küche, sondern der eine Teil, dem man am liebsten zusieht: ein Steinofen, ein Holzkohlegrill, ein Lavasteingrill mitten im Raum. In Dortmund ist das die häufigste belegte Form.
- Der Küchentresen. Ein Tresen direkt am Kochbereich, an dem man sitzt statt an einem Tisch. Dafür haben wir in Dortmund keinen belegten Fall gefunden – dazu unten mehr.
Welche Restaurants in Dortmund eine offene Küche haben
Sechs Adressen, bei denen der Blick in den Kochbereich belegt ist. Die Reihenfolge sagt nichts über die Qualität – sie sortiert danach, wie belastbar der Beleg ist.
| Wo | Wie offen | Was es sonst ausmacht |
|---|---|---|
| CHUZO Dortmund Kleine Beurhausstraße 26, 44139 Dortmund |
Show-Küche mit Lavasteingrill (vom Betrieb) | Spieße und Tapas, im Kreuzviertel an der Möllerbrücke |
| L’Osteria Dortmund Friedensplatz 8, 44137 Dortmund |
einsehbare Küche im Raum (vom Betrieb) | Innenstadt, italienisch, großer lauter Betrieb |
| L’Osteria Dortmund Europaplatz Europaplatz 3, 44269 Dortmund |
einsehbare Küche im Raum (vom Betrieb) | zweistöckige Terrasse mit Olivenbäumen und Brunnen |
| SchwarzGold Emscherallee 11, 44369 Dortmund |
offene Küche (nicht aus erster Hand) | Michelin-Stern, in der ehemaligen Gastiefkühlanlage der Kokerei Hansa |
| Caracalla Münsterstraße 75, 44145 Dortmund |
zentraler Holzkohlegrill im Lokal (nicht aus erster Hand) | libanesisch-arabisch, Nordstadt, zwischen Imbiss und Restaurant |
| Küchen-Wirtschaft Bismarck Bismarckstraße 1, 44135 Dortmund |
große Wohnküche, Zusehen beim Kochen und Backen (nicht aus erster Hand) | Kaiserstraßenviertel, im früheren Möbelhaus Leo Blees |
(vom Betrieb) heißt: auf der Seite des Hauses selbst nachgelesen. (nicht aus erster Hand) heißt: die Angabe steht in Restaurantführern, Tourismusportalen oder der Presse, aber nicht auf der eigenen Seite.
CHUZO Dortmund · Kleine Beurhausstraße 26
Der einzige Betrieb der Stadt, der die offene Küche selbst zum Konzept erklärt. Das Haus schreibt auf der eigenen Seite, man könne durch die „Show-Küche" am Kochen teilhaben, und die Spieße – „Chuzos" – würden „immer frisch auf unserem Lavasteingrill" zubereitet. Zum Angebot gehört daneben eine Auswahl an Tapas.
Das Lokal liegt im Kreuzviertel an der Möllerbrücke, betrieben von der Chuzo Concepts GmbH. Von den sechs Adressen hier ist es die, bei der das Zusehen am wenigsten Nebensache ist: Ein Grill, auf dem einzeln bestellte Spieße garen, hat ständig etwas zu zeigen.
L’Osteria Dortmund · Friedensplatz 8 und Europaplatz 3
Zwei Adressen, ein Konzept – und ausgerechnet eine Kette liefert den klarsten Beleg. L’Osteria beschreibt es selbst so: „Alle Gerichte werden frisch in unserer einsehbaren Küche ‚á la mamma‘ zubereitet." Der Gast erlebe damit live, „was leidenschaftliches Kochen auf Italienisch heißt".
Das ist keine Bühne für einen Sternekoch, sondern ein großer, lauter Betrieb, in dem der Kochbereich Teil des Raums ist. Der Standort am Friedensplatz sitzt mitten in der Innenstadt; der am Europaplatz im Dortmunder Süden hat nach eigener Beschreibung eine zweistöckige Terrasse mit Olivenbäumen, Oleander und einem kleinen Brunnen. Wer offene Küche vor allem als Betrieb und Bewegung versteht und nicht als stilles Zusehen, ist hier richtig.
SchwarzGold · Emscherallee 11
Die gehobene Variante, und die einzige in dieser Liste mit einem Michelin-Stern. Über Küchenchef Pierre Beckerling schreibt der Feinschmecker, rund 80 Prozent der Produkte, die er „in seiner offenen Küche" verarbeite, kämen aus dem Umland. Auf schwarzgold-dortmund.de steht davon nichts – dort geht es um Haltung und Herkunft, nicht um den Grundriss. Adresse und Küchenrichtung sind von dort belegt, die offene Küche nicht.
Das Haus sitzt in der ehemaligen Gastiefkühlanlage der Kokerei Hansa im Dortmunder Nordwesten – ein Industriedenkmal, auf dessen Gelände auch der ButterRaum liegt. Wer wegen der Küchenansicht reserviert, fragt besser vorher nach, ob der gewünschte Tisch sie auch hat.
Caracalla · Münsterstraße 75
Die unaufgeregteste Adresse der Liste und vermutlich die, an der man am längsten zusehen kann. Über das libanesisch-arabische Lokal in der Nordstadt schreibt coolibri: „Herzstück des Lokals ist der zentrale Holzkohlegrill, auf dem man den hervorragenden Grillspeisen bei der Zubereitung zuschauen kann."
Die eigene Seite des Hauses gibt per Abruf nur den Titel her; der Grill ist damit nicht aus erster Hand belegt. Was sich sonst findet: Die Karte führt Teller- und Spießgerichte mit Geflügel, Rind und Hackfleisch, dazu vegane Vorspeisen und Sandwiches mit Falafel. Das Haus liegt an der Münsterstraße, also mitten im Betrieb der Nordstadt.
Küchen-Wirtschaft Bismarck · Bismarckstraße 1
Die Adresse, die dem Begriff am nächsten kommt, ohne ein Restaurant im klassischen Sinn zu sein. Ruhr Tourismus beschreibt es so: Man sitze dort in einer großen Wohnküche und könne beim Zubereiten der Speisen und Gebäcke zuschauen. Gekocht, gebacken und Bier gezapft werde mitten im Raum.
Das Haus liegt im Kaiserstraßenviertel, in den Räumen des früheren Möbelhauses Leo Blees. Wir konnten das nicht bei der Quelle gegenprüfen, die zählt: bismarck-do.de antwortet mit einem abgelaufenen Sicherheitszertifikat, der Abruf ist fehlgeschlagen. Die Angabe steht deshalb hier, aber mit Kennzeichnung.
Fünf Adressen, die in jeder Empfehlung stehen – und die es so nicht mehr gibt
Das ist der eigentliche Befund dieser Recherche. Wer heute nach „offene Küche Dortmund" sucht, bekommt fast ausschließlich Häuser angeboten, die zu sind. Der Reihe nach:
- Grammons Restaurant & Weinbar, Wieckesweg in Dortmund-Brackel – das Sternehaus, bei dem der Weg laut Guide Michelin am Tresen und an der offenen Küche vorbei in den Gastraum führte. Seit dem 31. Juli 2024 geschlossen. Dirk Grammon hat den Pachtvertrag aus gesundheitlichen Gründen nicht verlängert. Im aktuellen Dortmunder Michelin-Verzeichnis taucht das Haus nicht mehr auf.
- The Stage, Karlsbader Straße 1A, im siebten Stock des Dula-Centers – beim Hereinkommen konnte man in die Küche sehen. Schließt zum 28. März 2026. Michael Dyllong und Ciro De Luca haben den auslaufenden Mietvertrag nicht verlängert.
- Takumi, Brückstraße 32 – das Ramen-Lokal mit offener Küche und einer Tresenreihe im Eingangsbereich, im Februar 2024 eröffnet. Nach rund sieben Monaten wieder zu.
- Mongo’s, Lindemannstraße 78 – warb mit Live-Cooking am Grill. Auf der Standortliste der Kette steht Dortmund nicht mehr; geführt werden Duisburg, Düsseldorf, Essen und Köln.
- Palmgarden, Hohensyburgstraße 200 – das Restaurant in der Spielbank Hohensyburg, dem zwei offene Showküchen zugeschrieben wurden. Unter diesem Namen gibt es das Haus nicht mehr: An der Adresse steht heute das Restaurant SYGHT. Auf dessen eigener Seite steht nichts von einer offenen Küche.
Wo man direkt am Tresen vor der Küche sitzen kann
Kurze Antwort: nirgends, jedenfalls nicht belegt. Der Küchentresen – ein Platz unmittelbar am Kochbereich, an dem man statt am Tisch sitzt – taucht in Dortmund weder in den Verzeichnissen noch auf den geprüften Betreiberseiten auf.
Am nächsten kommen dem drei Dinge. Erstens der Lavasteingrill im Chuzo, der offen im Raum arbeitet. Zweitens die Wohnküche im Bismarck, die den Unterschied zwischen Tisch und Küche ohnehin aufhebt. Drittens der Holzkohlegrill im Caracalla, der nach der Beschreibung im Mittelpunkt des Lokals steht. Das ist nicht dasselbe wie ein Tresenplatz, aber es ist das, was es gibt.
Eine Adresse, an der es den Tresen gab, ist weggefallen: Takumi hatte nach Beschreibung eine Tresenreihe im Eingangsbereich, an der man im Stehen oder auf Barhockern aß. Das Lokal existiert nicht mehr.
Welche Küchenstile in Dortmund offen gearbeitet werden
Auffällig ist, welche Küchen es nicht sind. Das Format hängt hier nicht am Preis und nicht am Anspruch, sondern am Gerät:
- Spieße und Grill. Chuzo (Lavastein) und Caracalla (Holzkohle). Beide Male ist das offene Element das Feuer, nicht die Küche insgesamt.
- Italienisch. Beide L’Osteria-Standorte, mit einsehbarer Küche als Teil des Kettenkonzepts.
- Hausmannskost und Backwerk. Die Küchen-Wirtschaft Bismarck, mit Frühstück, Quiches und Kuchen aus derselben Wohnküche, in der man sitzt.
- Fine Dining. Nur noch SchwarzGold – und dort ist die offene Küche nicht aus erster Hand belegt. Die drei Dortmunder Sternehäuser mit belegter offener Küche sind in den letzten zwei Jahren allesamt verschwunden.
Was fehlt, ist die asiatische Tresenküche. In anderen Städten trägt sie das Format – Ramen, Sushi, Teppanyaki. In Dortmund gibt es die Häuser, aber keines sagt auf seiner eigenen Seite etwas darüber, wo gekocht wird.
Geprüft, aber nicht bestätigt
Diese Häuser sind bei der Suche aufgetaucht, und bei mehreren liegt der Verdacht nahe. Die Adresse ist jeweils vom Betrieb selbst belegt – die offene Küche nicht. Deshalb stehen sie hier statt in der Tabelle:
- The ASH Dortmund, Europaplatz 3, 44269 Dortmund – das Steakhaus mit Supper-Club-Anleihen. Reservierungsportale führen „Chef’s Table" und „Counter Seating" als Ausstattungsmerkmal; das ist ein Portal-Etikett, keine Aussage des Hauses. Auf the-ash.com steht dazu nichts.
- YUMINI, Stubengasse 8, 44135 Dortmund – Teppanyaki steht auf der Karte. Ob der Grill im Gastraum steht oder in der Küche, gibt die eigene Seite per Abruf nicht her.
- Restaurant SYGHT, Hohensyburgstraße 200, 44265 Dortmund – der Nachfolger an der Palmgarden-Adresse. Dem Vorgänger wurden zwei offene Showküchen zugeschrieben; ob davon etwas geblieben ist, sagt die eigene Seite nicht.
- VIDA by Dyllong & De Luca, Hagener Straße 231, 44229 Dortmund – kreative Küche mit asiatischen und mediterranen Einflüssen. Die eigene Seite beschreibt ausführlich die Bar („liquid kitchen"), zur Küche selbst nichts.
- Nansen, Speicherstraße 15, 44147 Dortmund – im Hafen, modern europäisch und vorwiegend vegetarisch-vegan. Was in Verzeichnissen als „offen" beschrieben wird, ist das Ziegelmauerwerk, nicht die Küche. Ein Missverständnis, das in mehreren Listen steckt.
- Sachte, Schillingstraße 18 ½, 44139 Dortmund – moderne deutsche Küche im Kreuzviertel, saisonal mit mediterranen Einflüssen. Zur Küchenansicht steht auf der eigenen Seite nichts.
- OISHINBO, Olpe 39, 44135 Dortmund, und Kami Kitchen, Ostenhellweg 37, 44135 Dortmund – Sushi beziehungsweise vietnamesische Küche in der City. Beide beschreiben Karte und Haltung ausführlich, den Kochbereich nicht.
- YAKI Indoor BBQ – wirbt mit einem „ungewöhnlichen Grillkonzept einmalig in Dortmund". Das ist Grillen am Tisch und damit das Gegenteil einer offenen Küche: Nicht der Koch ist sichtbar, sondern der Gast kocht selbst. Die Adresse war auf der eigenen Seite nicht auffindbar.
Was am Platz vor der Küche anders ist als im übrigen Gastraum
Die Küche zu haben und sie zu sehen sind zwei verschiedene Dinge. Drei Punkte, die in allen sechs Häusern gleich funktionieren:
- Sag es bei der Reservierung. „Wir würden gern so sitzen, dass wir in die Küche sehen" ist ein normaler Wunsch, und in einem Haus mit freien Tischen kostet er niemanden etwas. Nachträglich umsetzen lässt er sich fast nie.
- Früh im Service ist besser als spät. Nicht wegen der Uhrzeit, sondern wegen des Ablaufs: Am Anfang wird vorbereitet, angerichtet, abgeschmeckt, gegen Ende abgeräumt und geputzt. Zusehen lohnt sich vorn.
- Nebeneinander statt gegenüber. Wer sich gegenübersitzt, hat immer einen von beiden mit dem Rücken zur Küche. Nebeneinander sehen beide dasselbe.
Zu Lautstärke und Wärme lässt sich für einzelne Dortmunder Häuser nichts belegen, und eine Zahl dafür wäre geraten. Was sich aus den Formen oben ableiten lässt: Ein offener Grill – Chuzo, Caracalla – ist eine Wärmequelle, ein Tisch direkt daneben ist im Januar angenehm und im Juli eine Entscheidung. Ein Kochbereich ohne Trennung bringt Geräusch mit. Wer das nicht will, bittet um einen Tisch in der zweiten Reihe; sehen kann man von dort meist noch genug.
Für wen sich der Besuch lohnt – und für wen eher nicht
Passt gut: Wer allein isst und etwas zu schauen haben will. Wer gern kocht und wissen möchte, wie andere es machen. Kinder ab etwa vier, denen eine Flamme mehr Geduld abkauft als jede Malunterlage. Und alle, denen es lieber ist, wenn ein Haus zeigt, wie es arbeitet.
Passt eher nicht: Für ein Gespräch, bei dem es wirklich um etwas geht. Für den Abend, an dem jemand die Arbeit vergessen will – eine offene Küche ist sichtbare Arbeit, und manche entspannt das nicht, sondern das Gegenteil. Für Geräuschempfindliche gilt dasselbe. Und wer mit Menschen unterwegs ist, denen Hitze oder Gerüche zu schaffen machen, bittet besser gleich um einen Tisch weiter hinten.
So haben wir recherchiert und geprüft
Gesucht wurde mit den Varianten „offene Küche", „Showküche", „gläserne Küche", „einsehbare Küche", „Küchentresen", „Blick in die Küche", „Live-Cooking", „Frontcooking" und „Teppanyaki", jeweils mit Dortmund. Als Spur dienten Schlemmer-Atlas, coolibri, GastroGuide, Ruhr Tourismus, der Guide Michelin und die Restaurantlisten der Ruhr Nachrichten.
Jede Spur ist anschließend auf der Seite des Betriebs geprüft worden – denn dort steht, was das Haus über sich selbst sagt. Ein Verzeichnis sagt, dass es einen Betrieb gibt; ob er noch geöffnet hat und wie sein Gastraum aussieht, sagt es oft schlecht. Bei fünf der meistgenannten Treffer hat genau das den Unterschied gemacht.
Drei Wege helfen auch dir weiter, in dieser Reihenfolge: die Bildergalerie der eigenen Seite – Häuser mit offener Küche fotografieren sie fast immer; Gästefotos statt Gästetexte in Bewertungsportalen, denn der Raum lügt nicht; und nachfragen, der einzige Weg, der auch für den konkreten Tisch gilt und nicht veraltet.
Was hier fehlt
- Öffnungszeiten und Telefonnummern. Beides stand auf fast allen geprüften Seiten, und beides steht hier nicht. Zeiten ändern sich ohne Ankündigung, dieser Artikel steht Jahre. Den aktuellen Stand hat immer nur der Betrieb selbst – seine Seite steht unten unter den Quellen.
- Preise. Keine, weil keine belegt.
- Ein Küchentresen. In der ganzen Suche kein belegter Fall in Dortmund. Wenn du einen kennst: Er gehört in diese Liste.
- Die Küchen-Wirtschaft Bismarck aus erster Hand. Die eigene Seite war wegen eines abgelaufenen Sicherheitszertifikats nicht abrufbar. Wir haben nichts umgangen und die Angabe entsprechend gekennzeichnet.
- Wir waren nicht dort. Dieser Artikel prüft Quellen, keine Räume. Ob der Grill im Caracalla von jedem Tisch aus etwas zeigt, weiß nur, wer sitzt.
Drumherum
- Restaurant mit Baby Dortmund – dieselbe Stadt, dieselbe Methode: Betreiberseite für Betreiberseite geprüft, mit Adressen statt Andeutungen.
- Restaurant mit offener Küche Oldenburg – dasselbe Thema, 189 Kilometer entfernt. Das ist kein Ausflug von Dortmund aus, aber die Aufstellung dort zeigt dieselben vier Formen an anderen Häusern.
- Restaurant mit offener Küche Cuxhaven – 273 Kilometer entfernt, also eine eigene Reise.
- Restaurant mit offener Küche Berlin Friedrichshain – 422 Kilometer entfernt. Interessant vor allem, weil dort die Tresenvariante vorkommt, die in Dortmund fehlt.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Antworten, kurz und ohne Umwege.
Welches Restaurant in Dortmund hat eine offene Küche?
Belegt sind sechs Adressen. Das CHUZO in der Kleinen Beurhausstraße 26 beschreibt auf der eigenen Seite eine Show-Küche mit Lavasteingrill. Beide L’Osteria-Standorte – Friedensplatz 8 und Europaplatz 3 – arbeiten nach eigenem Konzept in einer einsehbaren Küche. Dem SchwarzGold an der Emscherallee 11 wird eine offene Küche zugeschrieben, dem Caracalla an der Münsterstraße 75 ein zentraler Holzkohlegrill im Lokal, und in der Küchen-Wirtschaft Bismarck an der Bismarckstraße 1 sitzt man nach Beschreibung von Ruhr Tourismus in einer großen Wohnküche. Bei den letzten dreien steht die Angabe nicht auf der eigenen Seite.
Gibt es Grammons oder The Stage in Dortmund noch?
Nein. Grammons Restaurant & Weinbar in Dortmund-Brackel – das Haus, bei dem der Weg laut Guide Michelin an der offenen Küche vorbeiführte – ist seit dem 31. Juli 2024 geschlossen; Dirk Grammon hat den Pachtvertrag aus gesundheitlichen Gründen nicht verlängert. The Stage im siebten Stock des Dula-Centers, wo man beim Hereinkommen in die Küche sehen konnte, schließt zum 28. März 2026. Beide tauchen in Empfehlungslisten noch auf.
Gibt es in Dortmund ein Restaurant mit Küchentresen?
Wir haben keinen belegten Fall gefunden. Ein Tresen direkt am Kochbereich, an dem man statt am Tisch sitzt, taucht in Dortmund weder in den Verzeichnissen noch auf den geprüften Betreiberseiten auf. Am nächsten kommen dem der Lavasteingrill im CHUZO, der Holzkohlegrill im Caracalla und die Wohnküche im Bismarck. Das Ramen-Lokal Takumi an der Brückstraße hatte eine Tresenreihe im Eingangsbereich, es existiert aber nicht mehr.
Was ist aus dem Palmgarden auf der Hohensyburg geworden?
An der Adresse Hohensyburgstraße 200 steht heute das Restaurant SYGHT in der Spielbank Hohensyburg. Dem Palmgarden wurden zwei offene Showküchen zugeschrieben; auf der eigenen Seite des SYGHT steht dazu nichts. Wer wegen der Küchenansicht hinfährt, fragt deshalb besser vorher nach.
Wo kann man in Dortmund beim Grillen zusehen?
Zwei Adressen sind belegt. Im CHUZO in der Kleinen Beurhausstraße 26 werden die Spieße nach eigener Angabe frisch auf einem Lavasteingrill zubereitet, sichtbar durch die Show-Küche. Im Caracalla an der Münsterstraße 75 steht nach Beschreibung von coolibri ein zentraler Holzkohlegrill im Mittelpunkt des Lokals. Das YAKI Indoor BBQ wirbt zwar mit einem ungewöhnlichen Grillkonzept, dort grillt aber der Gast am Tisch – das ist das Gegenteil einer offenen Küche.
Wie bekomme ich einen Platz mit Blick in die Küche?
Bei der Reservierung danach fragen – nachträglich lässt sich der Tisch fast nie tauschen. Zwei Plätze nebeneinander sind besser als gegenüber, weil sonst immer einer mit dem Rücken zur Küche sitzt. Und zu Beginn eines Service gibt es mehr zu sehen als gegen Ende, wenn schon aufgeräumt wird.
Warum stehen in diesem Artikel keine Öffnungszeiten?
Weil sie nicht haltbar sind. Zeiten und Ruhetage ändern sich oft ohne Ankündigung, ein Artikel steht dagegen Jahre – und dann steht hier eine Auskunft, die beim Schreiben stimmte und heute falsch ist. Den aktuellen Stand hat immer nur der Betrieb selbst; seine Seite ist unten bei den Quellen verlinkt. Aus demselben Grund stehen hier keine Telefonnummern.
Quellen
Alle überprüfbaren Angaben stammen aus diesen Quellen. Abrufdatum jeweils angegeben.
- CHUZO Dortmund – Kontakt und Anfahrt, Kleine Beurhausstraße 26 – Chuzo Concepts GmbH , abgerufen am 22.09.2026
- CHUZO Dortmund – Show-Küche, Lavasteingrill, Spieße und Tapas – Chuzo Concepts GmbH , abgerufen am 22.09.2026
- Die besten Restaurants in Dortmund – Übersicht – Schlemmer Atlas , abgerufen am 22.09.2026
- Diese 22 Restaurants in Dortmund machen glücklich – coolibri , abgerufen am 22.09.2026
- Dortmunder Restaurants im Guide Michelin – Guide Michelin , abgerufen am 22.09.2026
- Dortmunder Sternerestaurant The Stage schließt im März 2026 – Tageskarte , abgerufen am 22.09.2026
- Fine Dining im Industriedenkmal – das SchwarzGold in Dortmund – Der Feinschmecker , abgerufen am 22.09.2026
- Grammons in Dortmund geschlossen – Sternekoch muss Restaurant schließen – Ruhr Nachrichten , abgerufen am 22.09.2026
- Kami Kitchen Dortmund – Ostenhellweg 37, vietnamesische Küche – Kami Kitchen , abgerufen am 22.09.2026
- Küchen-Wirtschaft Bismarck – Wohnküche mit Blick auf die Zubereitung – Ruhr Tourismus , abgerufen am 22.09.2026
- L’Osteria Dortmund – Standort Friedensplatz 8 – L’Osteria , abgerufen am 22.09.2026
- L’Osteria Dortmund Europaplatz – Standort Europaplatz 3 – L’Osteria , abgerufen am 22.09.2026
- Mongo's – Mongolian-BBQ-Prinzip, Asia Brunch und Preisangabe – Mongo's Restaurants , abgerufen am 15.09.2026
- Nansen – Speicherstraße 15, modern europäisch, vorwiegend vegetarisch – Nansen, Dortmund , abgerufen am 22.09.2026
- OISHINBO Dortmund – Olpe 39 – OISHINBO Restaurant & Bar , abgerufen am 22.09.2026
- Restaurant Palmgarden in der Spielbank Hohensyburg – Hohensyburgstraße 200 – ruhr-guide , abgerufen am 22.09.2026
- Restaurant SYGHT in der Spielbank Hohensyburg – Hohensyburgstraße 200 – Restaurant SYGHT , abgerufen am 22.09.2026
- Sachte – Schillingstraße 18 ½, moderne deutsche Küche – Sachte Restaurant, Dortmund , abgerufen am 22.09.2026
- SchwarzGold – Haus, Haltung und Adresse Emscherallee 11 – SchwarzGold, Dortmund , abgerufen am 22.09.2026
- Takumi in Dortmund plötzlich geschlossen – Ruhr Nachrichten , abgerufen am 22.09.2026
- The ASH Dortmund – Standort Europaplatz 3 – The ASH , abgerufen am 22.09.2026
- Über uns – die einsehbare Küche á la mamma – L’Osteria , abgerufen am 15.09.2026
- VIDA by Dyllong & De Luca – Haus und Adresse Hagener Straße 231 – Dyllong & De Luca GmbH , abgerufen am 22.09.2026
- YAKI Indoor BBQ – Grillkonzept in Dortmund – YAKI Indoor BBQ, Dortmund , abgerufen am 22.09.2026

