Symbolbild: Leere Dachterrasse eines Restaurants im Abendlicht mit gedeckten Holztischen, Pflanzkübeln an einer Glasbrüstung und Lichterketten über den Plätzen.

Draußen sitzen im Hamburger Nordwesten

Restaurant mit Dachterrasse Hamburg

Die kurze Antwort lautet: keine. Lokstedt ist ein Wohnstadtteil ohne Hochhauslage, und keine der Hamburger Rooftop-Listen nennt eine Adresse darin. Was es gibt, ist ebenerdige Außengastronomie – ein Hotelinnenhof, zwei Terrassen, ein Waldgarten. Wir haben jede Adresse bei ihrem Betreiber nachgelesen und dazu aufgeschrieben, wo die nächste echte Dachterrasse steht.

Gesucht wurde in Hamburg, Stadtteil für Stadtteil – nachgelesen bisher in Lokstedt. Wer „Restaurant mit Dachterrasse" und dahinter einen Stadtteilnamen eintippt, hofft auf etwas Bestimmtes: oben sitzen, Wind, Blick über die Dächer. Für Lokstedt gibt es das nicht, und keine Liste der Stadt behauptet es. Der Stadtteil ist Backstein, Zeilenbau und Gewerbe an der Kollaustraße – die höchsten Punkte gehören dem NDR und dem Universitätsklinikum, nicht der Gastronomie. Statt das zu übergehen, sagen wir es hier zuerst und zeigen danach, was tatsächlich draußen bewirtet: sechs Adressen in Lokstedt und direkt an der Stadtteilgrenze, jede auf der Seite des Betriebs nachgelesen – und eine siebte, die wirklich auf einem Dach liegt.

Lokstedt

Gibt es in Hamburg-Lokstedt überhaupt ein Restaurant mit Dachterrasse?

Nein. Und das ist kein vorsichtiges „uns ist keines bekannt", sondern das Ergebnis von drei Listen, die genau diese Frage für ganz Hamburg beantworten.

  • Die Übersicht „Rooftop Bars von A bis Z" der Hamburg Tourismus GmbH führt elf Adressen. Sie liegen in St. Pauli, der HafenCity, der Neustadt, rund um die Alster und in Rotherbaum. Keine in Lokstedt.
  • Das Branchenbuch von hamburg.de kennt in der Rubrik „Rooftop Bar" für den gesamten Bezirk Eimsbüttel zwei Einträge: THE FONTENAY am Fontenay 10 und die Top Seven an der Rothenbaumchaussee 10 – beide in Rotherbaum, dem südlichsten Zipfel des Bezirks.
  • Die Dachterrassen-Liste des Genuss-Guide Hamburg nennt neun Häuser. Kein einziges liegt in Lokstedt, Niendorf, Eppendorf, Hoheluft oder Eimsbüttel im engeren Sinne.

Dazu kommt der Gegencheck von unten: In den Branchenverzeichnissen von hamburg.de für Lokstedt stehen 20 Einträge unter „Essen & Trinken", elf im Restaurantführer und sieben unter „Restaurant". Wir haben jeden Kandidaten mit eigener Seite aufgerufen. Kein einziger Betrieb im Stadtteil beschreibt eine Dachterrasse. Vier beschreiben eine Terrasse, einen Hof oder einen Garten – ebenerdig.

Warum das plausibel ist, ohne dass wir es belegen müssten: Lokstedt ist ein Wohnstadtteil. Backsteinzeilen, Reihenhäuser, Gewerbe an der Kollaustraße und am Nedderfeld. Eine Dachterrasse mit Gastronomie braucht ein hohes Haus mit Publikumsverkehr, einen zweiten Fluchtweg und einen Aufzug. Solche Häuser stehen in Lokstedt – aber es sind ein Sendezentrum und ein Klinikum, keine Restaurants.

Die belegten Adressen auf einen Blick

Sieben Häuser, jedes auf seiner eigenen Seite nachgelesen. Vier liegen in Lokstedt, zwei unmittelbar dahinter in Niendorf, eines ist die nächstgelegene echte Dachterrasse.

WoWas draußen istWas das Haus ausmacht
Restaurant Papillon im Hotel Engel
Niendorfer Straße 55, 22529 Hamburg-Lokstedt
Innenhof, vom Haus „grünes Zimmer" genannt Hotelrestaurant mit regionaler und internationaler Küche; der Hof ist der einzige umschlossene Außenraum im Stadtteil, den ein Betrieb selbst beschreibt
Taverna Omiros
Julius-Vosseler-Straße 77, 22527 Hamburg-Lokstedt
Terrasse Griechisch, seit 1984 am selben Ort – das dienstälteste der hier genannten Häuser
Taparia Segovia
Grelckstraße 11, 22529 Hamburg-Lokstedt
auf der eigenen Seite keine Angabe Spanische Tapas, Kerzenlicht, barrierefrei nach eigener Angabe
Mendelssohn's im NewLivingHome
Julius-Vosseler-Straße 40, 22527 Hamburg-Lokstedt
auf der eigenen Seite keine Angabe Gastronomie in einem generationsübergreifenden Wohnprojekt, offen für alle
Waldcafé Corell
Niendorfer Gehege 50, 22453 Hamburg-Niendorf
Sommerterrasse für rund 100 Gäste, windgeschützt und bei Bedarf überdacht; dazu ein Kioskgarten mit rund 40 Plätzen Finnisches Blockhaus mitten im Wald, eröffnet am 1. Oktober 1981
Pulvermühle
Bei der Pulvermühle 1, 22453 Hamburg-Niendorf
auf der eigenen Seite keine Angabe Fabrikgebäude von 1889, hohe Decken und ein großes Glasdach über der Mitte – das Dach ist hier drüber, nicht drauf
Top Seven Roof Bar im Grand Elysée
Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg-Rotherbaum
echte Dachterrasse, siebte Etage Panoramablick über die Stadt, Tapas und Cocktails, keine Reservierung

Was Lokstedt stattdessen an Außengastronomie hat

Restaurant Papillon im Hotel Engel, Niendorfer Straße 55

Das Hotel Engel liegt an der Niendorfer Straße, im nördlichen Teil Lokstedts. Sein Restaurant heißt Papillon und serviert nach eigener Beschreibung „regionale und internationale Küche". Interessanter für diese Suche ist der Hof: Das Haus nennt ihn sein „grünes Zimmer" und beschreibt ihn als Ort zum Entspannen und Reden – mit einem Glas Wein, einem Buch oder einer Partie Schach.

Das ist die ehrlichste Beschreibung einer Außenfläche, die wir in Lokstedt gefunden haben, und zugleich eine Ansage: Dies ist ein Hotelgarten, kein Ausgehviertel. Am späten Abend gilt dort Ruhe, wer weiterreden will, geht nach drinnen in die Lounge. Das steht so auf der Seite des Hauses.

Die Verzeichnisse führen den Betrieb unter Niendorfer Straße 55–59, die Hotelseite selbst nennt die 55. Wir übernehmen die Angabe des Hauses.

Taverna Omiros, Julius-Vosseler-Straße 77

Seit 1984 an derselben Adresse, und damit älter als die meisten Nachbarn. Die eigene Seite beschreibt „traditionelle, typisch griechische Küche" und legt Wert auf „Herzlichkeit und Familienfreundlichkeit". Zur Terrasse steht dort ein einziger Satz: In den Sommermonaten lade sie zum Verweilen ein.

Mehr ist es nicht – keine Platzzahl, keine Ausrichtung, kein Foto der Fläche. Wer genauer wissen will, wie viele Tische draußen stehen, fragt vorher nach. Wir schätzen es nicht.

Taparia Segovia, Grelckstraße 11

Eine spanische Tapasbar an der Grelckstraße, nach eigener Beschreibung mit Kerzenlicht und spanischer Musik, inspiriert von der Stadt Segovia. Das Branchenbuch von hamburg.de führt den Betrieb mit Außengastronomie – auf der eigenen Seite steht davon nichts. Dort ist von Barrierefreiheit die Rede, von Klimatisierung, WLAN und davon, dass Hunde willkommen sind, aber nicht von Tischen im Freien.

Wir führen die Adresse deshalb mit der Betreiberangabe und ohne Terrasse. Falls draußen Tische stehen, ist das eine gute Nachricht, aber keine, die wir belegen können.

Mendelssohn's im NewLivingHome, Julius-Vosseler-Straße 40

Ein ungewöhnlicher Fall: Das Restaurant gehört zum NewLivingHome, das sich selbst als „deutschlandweit einzigartiges generationsübergreifendes (Wohn-)Konzept" beschreibt – gedacht für aktive Senioren, Touristen, Geschäftsreisende, Familien und Menschen mit Behinderung gleichermaßen. Die Gastronomie ist Teil des Hauses und steht Gästen von außen offen.

Portale und Verzeichnisse nennen eine sonnige Terrasse. Die Seite des Hauses nennt Schwimmbad, Sauna, Solarium, Fitnessräume und einen Konzertsaal – keinen Außenbereich. Also steht die Adresse hier, die Terrasse nicht.

Direkt hinter der Stadtteilgrenze: Niendorf

Zwei Adressen liegen so nah an Lokstedt, dass sie für die Suche mitzählen. Beide tragen die Postleitzahl 22453 und gehören damit formal zu Niendorf – vom Siemersplatz aus sind es Minuten.

Waldcafé Corell, Niendorfer Gehege 50

Von allen sieben Häusern hat dieses die ausführlichste Beschreibung seiner Außenfläche – und die beste Nachricht für alle, die wegen des Wetters zögern. Das Haus nennt sich „ein Haus im Wald" und kocht nach eigener Angabe „gute deutsche Küche seit 1981". Eröffnet wurde es am 1. Oktober 1981 als finnisches Blockhaus.

Draußen gibt es zwei Flächen: eine Sommerterrasse für rund 100 Gäste, die der Betrieb als windgeschützt und bei Bedarf überdacht beschreibt, und einen Kioskgarten mit rund 40 Plätzen auf rustikalen Bänken, mit einer kleinen Spielecke für Kinder, ganzjährig geöffnet und im Winter beheizt.

Windgeschützt und überdachbar – das ist genau das, was eine Dachterrasse nicht ist. Wer oben sitzen will, sucht Wind und Weite; wer hier sitzt, bekommt Bäume und Schutz. Für den Hamburger Nordwesten ist das die realistischere Verabredung.

Pulvermühle, Bei der Pulvermühle 1

Im Dreieck zwischen Lokstedt, Niendorf und Groß Borstel steht ein frisch saniertes historisches Fabrikgebäude von 1889. Das Haus beschreibt sich mit „feiner, internationaler Küche", hohen Decken und einem großen Glasdach über der Mitte. Nächste Bahnstation ist laut eigener Angabe die U2-Haltestelle Hagendeel, dazu die Buslinie 281.

Wir nennen die Pulvermühle hier, weil sie in den Verzeichnissen mit Außengastronomie geführt wird und weil sie regelmäßig auftaucht, wenn man in dieser Ecke nach etwas Besonderem sucht. Auf der eigenen Seite steht allerdings nichts von Terrasse, Hof oder Garten – und das Glasdach ist ein Dach über dem Raum, kein Dach zum Draufsitzen. Wer wegen einer Außenfläche hinfährt, fragt vorher.

Welche Dachterrassen liegen in erreichbarer Nähe?

Die kürzeste Antwort ist eine Himmelsrichtung: Südosten, Richtung Rotherbaum. Dort stehen die beiden einzigen Dachterrassen, die das Branchenbuch für den gesamten Bezirk Eimsbüttel kennt. Belegen konnten wir davon eine.

Top Seven Roof Bar im Grand Elysée, Rothenbaumchaussee 10

Die Bar liegt in der siebten Etage des Grand Elysée und ist von der Hotelseite selbst als Dachterrasse mit Blick über die Hansestadt beschrieben – Fernsehturm und Kirchtürme inklusive. Dazu nennt das Haus Live-Musik, DJ-Abende, Tapas und Snacks.

Ein Punkt ist für die Planung wichtiger als jede Beschreibung: Es gibt keine Reservierung. Das Haus schreibt „first come, first served"; wer sicher einen Platz will, kommt früh. Nur für größere Gruppen und Veranstaltungen verweist das Hotel auf seine Eventadresse.

Vom Siemersplatz aus ist das eine gerade Linie nach Süden, wenige Kilometer, ohne Umsteigen im Bus möglich. Für einen Abend „oben" ist das aus Lokstedt heraus die nächstliegende Adresse.

Was hier fehlt

Fünf Betriebe, die in Listen auftauchen, stehen aus einem Grund nicht in der Tabelle: Wir konnten ihre Angaben nicht an der Quelle prüfen. Das gehört in einen Artikel, der behauptet, geprüft zu haben.

  • Rio Grande, Lokstedter Steindamm 7. Das Branchenbuch führt eine Terrasse, Portale beschreiben sie als sonnig und mit Markisen überdacht. Die eigene Seite unter lokstedt.rio-grande.net ließ sich nicht abrufen – die verschlüsselte Verbindung kommt nicht zustande. Ohne Betreiberbeleg keine Zeile in der Tabelle.
  • Osteria Liguria, Kollaustraße 125. Derselbe Fall aus anderem Grund: Das Zertifikat der Seite ist selbst ausgestellt, der Abruf bricht ab. Verzeichnisse nennen Terrasse und Hofgarten.
  • SAHA – das Waldcafé, Burgunderweg 23. Unter saha-hamburg.de stand am Prüftag nur der Standardbeitrag einer frisch installierten Website, dazu technische Fehlermeldungen. Redaktionelle Berichte beschreiben einen Biergarten unter alten Bäumen und eine Minigolfanlage – aber eben nicht das Haus selbst.
  • Kleines Hofcafé. Zwei Verzeichnisse, zwei Adressen: Grelckstraße 19 an der einen Stelle, Rütersbarg 38 an der anderen. Eine eigene Seite war nicht zu finden, also auch keine Entscheidung zwischen beiden Angaben.
  • TWOSIX im Radisson Blu (Congressplatz 2) und die Fontenay Bar (Fontenay 10). Zwei echte Dachterrassen, beide nicht weit. Die Hotelseite des Radisson Blu beantwortete unseren Abruf mit einer Sperre, die Seite des Fontenay lieferte nur den Rahmen ohne Inhalt. Wir haben das respektiert und nichts umgangen – deshalb stehen beide hier und nicht oben.

Und eine Angabe fehlt bei allen sieben Häusern: wie viel Sonne auf der Fläche liegt. Kein Betrieb nennt die Ausrichtung seiner Terrasse, keiner die Zahl der Plätze im Freien – außer dem Waldcafé Corell. Wir schätzen das nicht.

Worauf du bei einer Dachterrasse achten solltest

Wenn du für einen Abend „oben" aus Lokstedt herausfährst, entscheidet weniger die Karte als die Logistik. Vier Dinge, die in Hamburg regelmäßig den Unterschied machen:

  • Wind ist das eigentliche Wetter. Auf einem Dach in Hamburg ist es spürbar kühler und zugiger als am Boden – was unten ein lauer Abend ist, ist oben eine Jacke. Die Beschreibungen der Häuser sagen dazu nichts; die Erfahrung schon.
  • Reservierung ist nicht selbstverständlich. Die Top Seven nimmt nach eigener Angabe gar keine entgegen. Wo es keine Reservierung gibt, entscheidet die Uhrzeit der Ankunft, nicht die Planung.
  • Barrierefreiheit ist eine eigene Frage. Eine Dachterrasse hängt am Aufzug: Ob er bis nach oben fährt, ob es dort eine Schwelle gibt, ob ein barrierefreies WC auf derselben Etage liegt, steht auf keiner der geprüften Seiten. In Lokstedt selbst nennt nur die Taparia Segovia ausdrücklich Barrierefreiheit. Wer darauf angewiesen ist, fragt vorher – ein Verzeichniseintrag ersetzt diese Auskunft nicht.
  • Ein Innenhof schlägt ein Dach, wenn es zieht. Das Waldcafé Corell beschreibt seine Terrasse als windgeschützt und bei Bedarf überdacht, das Hotel Engel seinen Hof als geschlossenes „grünes Zimmer". Bei Hamburger Westwind ist das kein schlechterer Platz, sondern der bessere.

Wie du von Lokstedt aus hinkommst

Der Verkehrsknoten des Stadtteils ist der Siemersplatz – laut den Planungsunterlagen zum U-Bahn-Ausbau einer der wichtigsten Knotenpunkte im Nordwesten Hamburgs. Über ihn läuft die Buslinie 5, mit bis zu 60.000 Fahrgästen am Tag nach Angaben der Hochbahn Hamburgs meistgenutzte Buslinie; sie fährt über den Lokstedter Steindamm zum Siemersplatz und weiter zur Gärtnerstraße. Wer nach Rotherbaum will, fährt damit in Richtung Innenstadt.

Das ändert sich in den nächsten Jahren: Die Hochbahn baut die U5, und sie soll vom UKE kommend am Siemersplatz nach Westen abbiegen und an den Arenen enden. Die Planung der einzelnen Abschnitte steht laut Hochbahn in unterschiedlichen Stadien. Bis dahin bleibt der Bus das Mittel der Wahl.

Für die beiden Adressen in Niendorf gilt: Die Pulvermühle nennt selbst die U2-Haltestelle Hagendeel und die Buslinie 281. Das Waldcafé Corell liegt mitten im Niendorfer Gehege – dorthin führt kein Gleis, sondern eine Straße und viele Waldwege.

Wo die Angaben herkommen und was wir nicht prüfen konnten

Jede Adresse in der Tabelle stammt von der Seite des Betriebs selbst, nicht aus einem Portal. Verzeichnisse haben uns gesagt, dass es einen Betrieb gibt; die Anschrift und die Beschreibung der Außenfläche haben wir beim Haus nachgelesen. Wo sich beides widersprach – etwa bei der Hausnummer des Hotels Engel oder bei der Terrasse der Taparia Segovia – steht die Betreiberangabe im Text und die Abweichung dabei.

Öffnungszeiten, Ruhetage und Saisonzeiten stehen hier bewusst nicht. Sie lagen bei mehreren Häusern vor. Aber sie ändern sich ohne Ankündigung, und dieser Artikel steht Jahre. Eine Zeit, die heute stimmt, ist in einem Jahr eine falsche Auskunft. Die aktuellen Zeiten stehen auf der Seite des jeweiligen Betriebs; alle sind unten verlinkt. Dasselbe gilt für die Frage, ob eine Außenfläche an einem bestimmten Tag bewirtet wird.

Und eine Einschränkung zur Methode: Diese Suche findet nur Betriebe, die eine eigene Website haben. Eine kleine Kneipe mit vier Tischen auf dem Bürgersteig, die nur im Branchenbuch steht, fällt dabei heraus. Dass in Lokstedt keine Dachterrasse belegt ist, gilt für die geprüften Listen und Seiten – nicht als Beweis, dass es im Stadtteil nirgends eine Dachfläche mit Stühlen gibt.

Drumherum


Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten, kurz und ohne Umwege.

Gibt es in Hamburg-Lokstedt ein Restaurant mit Dachterrasse?

Nein, keines ist belegbar. Wir haben drei Hamburger Rooftop-Übersichten geprüft: die Liste „Rooftop Bars von A bis Z" der Hamburg Tourismus GmbH mit elf Adressen, das Branchenbuch von hamburg.de, das für den ganzen Bezirk Eimsbüttel zwei Rooftop-Bars kennt, und die Dachterrassen-Liste des Genuss-Guide Hamburg mit neun Häusern. Keine nennt Lokstedt. Zusätzlich haben wir die Branchenverzeichnisse für den Stadtteil durchgesehen und jede Betreiberseite aufgerufen – kein Betrieb in Lokstedt beschreibt eine Dachterrasse.

Wo ist die nächste echte Dachterrasse von Lokstedt aus?

Die Top Seven Roof Bar im Grand Elysée, Rothenbaumchaussee 10 in Rotherbaum. Das Hotel beschreibt sie selbst als Dachterrasse in der siebten Etage mit Panoramablick über die Stadt, dazu Tapas, Cocktails und Live-Musik. Wichtig: Reservierungen nimmt das Haus nach eigener Angabe nicht entgegen, es gilt „first come, first served". Die zweite Dachterrasse des Bezirks, die Fontenay Bar am Fontenay 10, liegt ebenfalls in Rotherbaum – ihre Betreiberseite war bei uns allerdings nicht auswertbar.

Wo kann ich in Lokstedt draußen sitzen?

Vier Adressen im Stadtteil lassen sich belegen. Das Restaurant Papillon im Hotel Engel, Niendorfer Straße 55, beschreibt seinen Innenhof als „grünes Zimmer" des Hotels. Die Taverna Omiros, Julius-Vosseler-Straße 77, nennt eine Terrasse, die in den Sommermonaten zum Verweilen einlädt. Bei der Taparia Segovia, Grelckstraße 11, und bei Mendelssohn's im NewLivingHome, Julius-Vosseler-Straße 40, steht auf der eigenen Seite nichts zu einem Außenbereich – dort sind nur die Anschriften belegt. Zusätzlich lohnt der Blick nach Niendorf: Das Waldcafé Corell im Niendorfer Gehege hat die mit Abstand ausführlichste Beschreibung.

Warum hat Lokstedt keine Dachterrasse?

Wir können dafür keine Auskunft einer Behörde zitieren, nur das Offensichtliche benennen: Lokstedt ist ein Wohnstadtteil aus Backsteinzeilen, Reihenhäusern und Gewerbe an der Kollaustraße und am Nedderfeld. Gastronomie auf einem Dach braucht ein hohes Haus mit Publikumsverkehr, Aufzug und zweitem Weg nach unten. Die höchsten Bauten im Stadtteil gehören nicht der Gastronomie.

Welche Außenfläche ist bei schlechtem Wetter die beste?

Nach den eigenen Beschreibungen das Waldcafé Corell, Niendorfer Gehege 50: Es nennt seine Sommerterrasse für rund 100 Gäste ausdrücklich windgeschützt und bei Bedarf überdacht, und der Kioskgarten mit rund 40 Plätzen ist ganzjährig geöffnet und im Winter beheizt. Der Innenhof des Hotels Engel ist ebenfalls umschlossen. Eine Dachterrasse bietet genau das nicht – oben ist es windiger und kühler als unten.

Sind die Terrassen barrierefrei?

Dazu macht nur ein einziger der sieben Betriebe eine Angabe: Die Taparia Segovia, Grelckstraße 11, führt Barrierefreiheit unter ihren Leistungen auf. Alle anderen äußern sich nicht. Bei einer Dachterrasse kommt hinzu, dass der Weg über den Aufzug führt und keine der geprüften Seiten sagt, ob er bis zur Terrassenetage fährt oder wo das nächste barrierefreie WC liegt. Diese Auskunft können wir nicht ersetzen – wer darauf angewiesen ist, fragt vorher beim Betrieb nach.

Warum stehen hier keine Öffnungszeiten?

Weil sie sich ständig ändern, oft ohne Ankündigung, und dieser Artikel jahrelang online steht. Eine Zeit, die beim Schreiben stimmte, wäre dann eine falsche Auskunft. Die aktuellen Zeiten stehen auf der Seite des jeweiligen Betriebs; alle sieben sind unten unter den Quellen verlinkt. Dasselbe gilt für Ruhetage, Betriebsferien und die Frage, ob eine Außenfläche gerade bewirtet wird.

Wie komme ich von Lokstedt nach Rotherbaum?

Über den Siemersplatz, den Verkehrsknoten des Stadtteils. Dort fährt die Buslinie 5, nach Angaben der Hochbahn mit bis zu 60.000 Fahrgästen am Tag die meistgenutzte Buslinie Hamburgs; sie führt über den Lokstedter Steindamm zum Siemersplatz und weiter in Richtung Innenstadt. Perspektivisch bekommt der Siemersplatz eine U-Bahn-Haltestelle: Die U5 soll dort vom UKE kommend nach Westen abbiegen und an den Arenen enden.


Quellen

Alle überprüfbaren Angaben stammen aus diesen Quellen. Abrufdatum jeweils angegeben.

  1. Die schönsten Dachterrassen in Hamburg – redaktionelle Liste mit neun Adressen – Genuss-Guide Hamburg , abgerufen am 17.09.2026
  2. Die U5 für Hamburg – Verlauf über UKE und Siemersplatz, Stand der Planung – Hamburger Hochbahn AG , abgerufen am 17.09.2026
  3. Essen & Trinken Hamburg Lokstedt – Adressen im Branchenbuch – hamburg.de , abgerufen am 17.09.2026
  4. Gartenterrasse des Hotel Engel – der Innenhof als „grünes Zimmer" – Hotel Engel, Hamburg-Lokstedt , abgerufen am 17.09.2026
  5. NewLivingHome – Anschrift Julius-Vosseler-Straße 40 und Selbstbeschreibung des Wohnkonzepts – NewLivingHome, Hamburg-Lokstedt , abgerufen am 17.09.2026
  6. Pulvermühle – Bei der Pulvermühle 1, Fabrikgebäude von 1889 mit Glasdach – Pulvermühle GmbH, Hamburg , abgerufen am 17.09.2026
  7. Restaurant Hamburg Lokstedt – sieben Adressen – hamburg.de , abgerufen am 17.09.2026
  8. Restaurant Hamburg Niendorf – Adressen mit Hinweis auf Außengastronomie – hamburg.de , abgerufen am 17.09.2026
  9. Restaurant Papillon im Hotel Engel – Anschrift Niendorfer Straße 55 und Selbstbeschreibung – Hotel Engel, Hamburg-Lokstedt , abgerufen am 17.09.2026
  10. Restaurantführer Hamburg Lokstedt – Adressen mit Hinweis auf Außengastronomie – hamburg.de , abgerufen am 17.09.2026
  11. Rooftop Bar Bezirk Eimsbüttel – zwei Adressen, beide in Rotherbaum – hamburg.de , abgerufen am 17.09.2026
  12. Rooftop Bars in Hamburg von A bis Z – elf Adressen mit Anschrift – Hamburg Tourismus GmbH , abgerufen am 17.09.2026
  13. SAHA Waldcafé in Niendorf – Biergarten unter alten Bäumen und Minigolf – Geheimtipp Hamburg , abgerufen am 17.09.2026
  14. Taparia Segovia – Grelckstraße 11, spanische Tapas, Angaben zur Barrierefreiheit – Taparia Segovia UG, Hamburg-Lokstedt , abgerufen am 17.09.2026
  15. Taverna Omiros – Julius Vosseler Straße 77, griechische Küche seit 1984, Terrasse – Taverna Omiros, Hamburg-Lokstedt , abgerufen am 17.09.2026
  16. Top Seven Hamburg – Rooftop Bar in der siebten Etage des Grand Elysée – Hamburg Tourismus GmbH , abgerufen am 17.09.2026
  17. Top Seven Roof Bar – Dachterrasse in der siebten Etage, Rothenbaumchaussee 10 – Grand Elysée Hamburg , abgerufen am 17.09.2026
  18. U5-Haltestellen Hagenbecks Tierpark, Siemersplatz und UKE – Knotenpunkt und Buslinie 5 – Hamburger Hochbahn AG, schneller-durch-hamburg.de , abgerufen am 17.09.2026
  19. Waldcafe Corell – Niendorfer Gehege 50, Sommerterrasse und Kioskgarten – Waldcafe Corell, Hamburg-Niendorf , abgerufen am 17.09.2026

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